Über die Facheinheit

Seit dem Jahr 2021 verfügen die Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein über eine eigene Facheinheit Drohne. In dieser Einheit engagieren sich Kameradinnen und Kameraden aus allen vier Feuerwehreinheiten.
Zur Sicherstellung eines hohen Ausbildungsstandes findet mindestens einmal monatlich eine gemeinsame Übung statt, die wechselnd in den verschiedenen Stadtteilen durchgeführt wird.
Neben drei Drohnen steht der Facheinheit ein speziell ausgestatteter Rollwagen Drohne zur Verfügung. Die Einheit ist nicht nur im Stadtgebiet einsatzbereit, sondern kann bei Bedarf auch über die Stadtgrenzen hinaus eingesetzt werden.
Technik
Neben einer DJI Matrice 30T stehen der Facheinheit außerdem eine DJI Mavic 2 Pro sowie eine DJI Avata zur Verfügung.
Seit dem Jahr 2026 ergänzt ein Rollcontainer Drohne die Ausstattung der Einheit. Auf diesem sind neben den Drohnen auch entsprechende Aggregate sowie ein großformatiger Bildschirm zur Einsatzunterstützung untergebracht.
Voraussetzungen
Der regelmäßige Umgang mit den Drohnen ist von entscheidender Bedeutung, um im Einsatz sicher und situationsgerecht handeln sowie auf unvorhersehbare Ereignisse angemessen reagieren zu können.
Die Ausbildung zur Drohnenpilotin beziehungsweise zum Drohnenpiloten umfasst neben regelmäßigen Übungseinheiten auch eine fundierte theoretische und praktische Schulung. Inhalte sind insbesondere die Themenbereiche Recht, Technik, Flugsicherheit, Einsatztaktik sowie praktische Flugausbildung. Ergänzend ist das Ablegen des EU-Kompetenznachweises (Drohnenführerschein) in der Kategorie A1/A3 erforderlich.
Voraussetzungen für die Mitwirkung in der Facheinheit Drohne sind:
- abgeschlossene Truppmannausbildung Teil 1
- erfolgreich absolvierter Lehrgang Sprechfunker
- Mindestalter von 18 Jahren
Innerhalb der Facheinheit erfolgen darauf aufbauend vertiefender Theorieunterricht sowie regelmäßige Flugtrainings. Der EU-Kompetenznachweis A1/A3 ist im Rahmen der Ausbildung verpflichtend zu erwerben.
Einsatz und Aufgaben
Drohnen ermöglichen es, in nahezu jeder Einsatzlage schnell und effizient Luftbilder zu gewinnen, ohne dass hierfür ein Hubschrauber zur Einsatzstelle alarmiert werden muss.
Durch den Einsatz von Wärmebildkameras können unter anderem Glutnester erkannt, Brandstellen lokalisiert sowie vermisste Personen gesucht werden. Gleichzeitig bieten Drohnen die Möglichkeit, sich aus der Vogelperspektive einen umfassenden Überblick über die Einsatzlage zu verschaffen.
Darüber hinaus leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Führungsunterstützung, beispielsweise im Rahmen der Einsatzdokumentation und Lageerkundung.

Interesse geweckt?
Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich noch heute über das Kontaktformular bei deiner Einheit und werde Teil unseres Drohnenteams.
Wir freuen uns auf dich!


