Am Mittwoch dieser Woche führte die Facheinheit Drohne, mit Kameradinnen und Kameraden aus Maximiliansau und Wörth eine Übung im Bereich der Rheinbrücke durch.
Schwerpunkt der Ausbildung war das Fliegen im rechtlichen Grenzbereich. Das Übungsgebiet stellte hierfür eine realistische Herausforderung dar: In unmittelbarer Nähe befinden sich unter anderem eine Bundeswasserstraße, eine Bundesstraße sowie angrenzendes Wohngebiet.
Ziel der Übung war es, aus der Luft verwertbare Bildaufnahmen zu gewinnen, ohne dabei Bereiche zu überfliegen, die aus rechtlichen Gründen nicht überflogen werden dürfen. Dabei trainierten die Drohnenpiloten insbesondere die präzise Positionswahl der Drohne, das sichere Einhalten von Fluggrenzen sowie die Zusammenarbeit zwischen Pilot und Beobachter.
Solche Szenarien sind für den Einsatzalltag besonders relevant. Drohnen liefern bei vielen Einsatzlagen – beispielsweise bei der Lageerkundung, Personensuchen oder größeren Schadenslagen – wichtige Informationen aus der Luft. Umso wichtiger ist es, die rechtlichen Vorgaben jederzeit einzuhalten und gleichzeitig einsatztaktisch sinnvolle Bilder zu gewinnen.
Während der Übung ergaben sich außerdem mehrere Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Kameradinnen und Kameraden nutzten die Gelegenheit, Fragen zur Drohneneinheit zu beantworten und über Einsatzmöglichkeiten sowie rechtliche Rahmenbedingungen aufzuklären.
Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig regelmäßige Ausbildung und die Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinweg sind, um im Einsatzfall schnell und professionell unterstützen zu können.