Dehnfugenbrand

Datum: 4. März 2022
Alarmzeit: 16:45 Uhr
Art: Brand 
Einsatzort: Wörth
Fahrzeuge: DLK 23/12 , ELW 1 , FEZ , HLF 10/10 , HLF 20/16 , LF 10/6 (Maximiliansau) , LF KatS (Maximiliansau) , MTF , MTF (Maximiliansau) , MZF 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Karlsruhe , Polizei , Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Zusammen mit den Kameraden aus Maximiliansau wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung auf dem Dach eines Wohnblocks alarmiert. Nach ausführlicher Erkundung konnte ein fortgeschrittener Brand in einer Dehnfuge zwischen zwei Gebäudeteilen festgestellt werden. Der Brand, der vermutlich durch Reparaturarbeiten an der Dachfläche ausgelöst wurde, war leider nur schwer zugänglich. Auf dem Dach und an den Gebäudeseiten musste die Fassade großflächig geöffnet werden.


Aufgrund der Komplexität eines solchen Dehnfugenbrandes nutzte unser Einsatzleiter die Kontakte zur Berufsfeuerwehr in Karlsruhe, welche uns mit Erfahrung, Material und Personal unterstützten. Hier zeigte sich wie gut und unkompliziert die Rheinübergreifende Zusammenarbeit funktioniert, vielen Dank hierfür. Da zügig klar wurde, dass sich der Einsatz über längere Zeit ziehen würde, wurde die Sanitätsbereitschaft des Landkreises zum Sicherstellen der Rettungsdienstlichen Versorgung alarmiert. Im Laufe des Einsatzes wurde eine Einsatzkraft leicht verletzt und vorsorglich zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht, welches er aber noch am gleichen Tag wieder verlassen konnte. Eine weitere Einsatzkraft musste mit Kreislaufproblemen ebenfalls durch den Rettungsdienst behandelt werden, nach einer Nacht im Krankenhaus konnte auch er wieder entlassen werden. Die Bewohner der angrenzenden Wohneinheiten kamen bei Freunden oder Familien unter. Für eine Familie musste durch die Stadt Wörth eine Ersatzunterkunft bereit gestellt werden.


Der durch den Brand und die Löscharbeiten entstandene Sachschaden beläuft sich vermutlich auf mehrere hunderttausend Euro. Insgesamt waren 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle. Gegen 00:30 Uhr war der Einsatz vorerst beendet. Eine Brandnachschau wurde für den kommenden Morgen geplant.