Kabelbrand

Einsatznummer: 167-2023
Datum: 8. Dezember 2023
Alarmzeit: 22:33 Uhr
Art: Brand 
Einsatzort: Wörth
Fahrzeuge: DL(A)K 23/12 , ELW 1 , FEZ , HLF 10/10 , HLF 20/16 , LF 10/6 (Maximiliansau) , LF KatS (Maximiliansau) , MTF 
Weitere Kräfte: DLRG , DRK , Malteser , Polizei , Rettungsdienst , SEG-B , SEG-V 


Einsatzbericht:

Zusammen mit den Kameraden aus Maximiliansau wurden wir zu einem gemeldeten Küchenbrand in einem Hochhaus in Wörth alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle verschaffte sich unser Einsatzleiter zunächst einen Überblick über die Lage. Hierbei konnte im 10. Obergeschoss des Gebäudes ein Brand festgestellt werden. Nachdem sich ein Trupp unter Atemschutz Zugang zur Brandwohnung verschafft hatte, konnte zügig „Feuer aus“ gemeldet werden.

Als mögliche Ursache für das Brandereignis wurde ein technischer Defekt an einer Wasserleitung im 14. Obergeschoss festgestellt, welcher sowohl die Wohnung, als auch die Stromhauptverteilung des Gebäudes unter Wasser setzte. In Folge des Wasserschadens war es vermutlich zu einem Kurzschluss gekommen. Aufgrund der Lage entschied sich die Einsatzleitung das Gebäude bis zu einer elektrischen Überprüfung durch eine Fachfirma stromlos schalten zu lassen, wodurch alle Bewohner das Gebäude verlassen mussten.

Im weiteren Verlauf der Erkundung konnten acht Personen angetroffen werden, die durch den Brand mutmaßlich mit Rauchgasen in Kontakt gekommen waren und einer weiteren Untersuchung bedurften. Dies hatte die Alarmierung der Abschnittsleitung Gesundheit zur Folge. Diese besteht aus dem Organisatorischen Leiter (ORGL) des Rettungsdienstes, sowie dem leitenden Notarzt des Landkreises Germersheim und weiterer Rettungsmittel.

Die Bewohner wurden zunächst im nahen Feuerwehrgerätehaus durch die Schnelleinsatzgruppen (SEG) von DRK und Malteser sowie weiteren Feuerwehrkräften betreut. Zwischenzeitlich wurden 96 zu betreuende Personen erfasst. In den frühen Morgenstunden wurde durch die SEG “Betreuung” des Landkreises SÜW für ca. 30 Personen, die nicht bei Angehörigen unterkommen konnten, eine provisorische Notunterkunft errichtet. Alle Bewohner konnten diese aber zwischenzeitlich wieder verlassen.

Gegen 06:30 Uhr war der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr beendet. Insgesamt waren im Einsatz ca. 100 Kräfte von Feuerwehr, DRK, Malteser, DLRG und Polizei beteiligt.

Ergänzend finden Sie den Pressebericht der Polizei im Presseportal.

Kurze Zeit nach der Erstalarmierung wurden wir bereits zu einem weiteren Einsatz alarmiert.